3 Best-Practice-Beispiele für eine digitale Warenlogistik

Auf dem Bild sieht man jetzt einen Roboter, der Paket in einen Warenlager transportiert. Er hat nun den Menschen ersetzt und übernimmt seine Aufgaben.

Die Chancen einer digitalen Logistik können Sie jetzt bereits in zahlreichen Pionier-Projekten erleben. Wir zeigen Ihnen in unseren Best-Practice-Beispielen, wie eine erfolgreiche Transformation gelingt!

Die Digitalisierung verändert alle Bereiche der Wirtschaft und betrifft sowohl Produktion als auch Logistik. Unter dem Begriff Lagerlogistik 4.0 werden alle automatisierten und vernetzten Prozesse innerhalb des Warenlagers zusammengefasst: Warenlieferung, Kommissionieren und Retouren können schon heute mithilfe digitaler Technologie effizienter und kostengünstiger gestaltet werden.

Eine Studie der Ehrhardt + Partner Consulting, bei der 200 Logistiker aus allen Branchen befragt wurden, zeigt, dass eine hohe Investitionsbereitschaft besteht und eine Mehrheit das Potenzial der digitalen Lagerlogistik erkennt. Dennoch sagen auch mehr als ein Drittel der Unternehmen, dass der wirtschaftliche Nutzen der neuen Technologien für sie schwer einschätzbar ist und sie bislang mehr Risiken als Nutzen sehen. Dabei ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, um die ersten Schritte in Richtung Warehouse 4.0 zu gehen. Die Technik wird sich weiter rasant verändern und analoge und digitale Prozesse werden zunächst nebeneinander laufen. Doch je länger Unternehmen mit der Einführung digitaler Technologien warten, desto schwieriger wird die Umstellung sein – und wer nicht auf digitale Prozesse setzt, wird in Zukunft im Wettbewerb nicht mehr mithalten können.

In diesem Blogartikel stellen wir Ihnen drei Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der Lagerlogistik 4.0 vor, die als Inspiration für Ihre eigene Digitalstrategie dienen können. Weitere Projekte finden Sie auf der Plattform Industrie 4.0 der Bundesregierung.

1. Anwendungsbeispiel: Der cubeXX – ein automatisiertes Flurförderzeug

Das platzsparende und selbstfahrendeFlurförderzeug cubeXX der Firma Still und die Cloud-Plattform HANA der Firma SAP ermöglichen eine automatisierte und selbstoptimierende Fahrzeugflotte innerhalb des Warenlagers. Der wendige cubeXX vereint sechs Funktionen und fungiert als Horizontalkommissionierer, Hochhubwagen, Routenzug, Doppelstockfahrzeug, Niederhubwagen und Gegengewichtsstapler gleichermaßen. Über das HANA-Netzwerk können die Fahrzeugdaten ermittelt und zugleich Auftragsdaten an das Flurförderzeug übertragen werden. Das Gerät agiert aufgrund der Daten autonom, indem es zum Beispiel die optimale Route zur Ware errechnet und in Echtzeit auf Hindernisse reagiert. Im Gegenzug erlauben die erfassten Daten den Logistikmanagern einen umfassenden Überblick über die gesamte Flotte innerhalb des Lagers. Das erleichtert die Planung und ermöglicht die Optimierung von Prozessen. In Zukunft soll der cubeXX mit anderen Maschinen und Fahrzeugen kommunizieren und kooperativ arbeiten.

2. Anwendungsbeispiel: Die Picavi-Brille

Der Kosmetikhersteller Dr. Babor GmbH & Co. KG nutzt die Datenbrille von Picavi für den Einsatz im Warenlager, wo sie für die Kommissionierung eingesetzt wird. Die Pick-by-Vision-Lösung ermöglicht eine Zeitersparnis von 20 Prozent. Möglich wird dies durch die Kombination aus Pick-by-Vision-Technologie, Wegoptimierung und mobilem Etikettendruck. Die Brillen bieten Tragekomfort und sorgen für eine enorm verringerte Fehlerquote während des Kommissionierungsprozesses. Die notwendigen Daten werden auf dem Server des Unternehmens gesammelt und verarbeitet. Die Brillen erhalten über WLAN fortlaufend aktuelle Informationen. Da sie nur die jeweils notwendigen Information verarbeiten müssen, laufen die Datenbrillen nicht heiß. Das kommt auch dem integrierten Akku zugute. Um die höchstmögliche Bewegungsfreiheit zu ermöglichen, setzt Picavi auf 200 Gramm leichte Hochleistungsakkus: Das integrierte Picavi Power Control garantiert eine konstante Energieversorgung, sodass ein Dauereinsatz der Brillen gewährleistet ist.

Die Datenbrillen lassen sich relativ problemlos in bestehende Systeme implementieren: Sie verfügen über eine optimale Anbindung an die Datenverarbeitung des Unternehmens und zeigen alle relevanten Daten in Echtzeit an.

3. Anwendungsbeispiel: Business-App-Lösungen von smapOne

Gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU) schrecken vor hohen Investitionen im Bereich der Logistik zurück. Sie können ihre Arbeitsabläufe dennoch einfach und günstig optimieren - mit den Business-App-Lösungen von smapOne. Mithilfe der smapOne Plattform lassen sich mit wenigen Klicks individuelle Apps zusammenstellen, die optimal auf die Bedürfnisse des eigenen Teams und der eigenen Prozesse abgestimmt sind.

Erfolgreiche Anwender optimieren ihre Prozesse in der Lagerlogistik bereits mit smapOne erstellten Apps und bestätigen den sofortigen Nutzen:

Beispielsweise kommt smapOne für ein verbessertes Bestell-Management von Waren, die Monteure für ihre tägliche Arbeit benötigen zum Einsatz: Anstelle umständlicher analoger Prozesse geben die Monteure ihre Bestellungen einfach per smapOne erstellter App an die Lageristen weiter und erhalten von ihnen die benötigte Ware. Dank dieser Technologie werden die Bestellungen abgewickelt, ohne dass die Arbeitsschritte des Monteurs ins Stocken geraten. Gleichzeitig entsteht ohne weiteren Arbeitsaufwand eine Liste, die als Grundlage für die spätere Inventur dient.

Eine weiterer erfolgreicher Einsatz einer digitalen Lösung von smapOne ist die Mängelerfassung inklusive Fotodokumentation in Lagerhallen: Mithilfe der selbstgebauten smapOne App lässt sich der Zustand der Lagerhallen leicht dokumentieren und kann im Anschluss in Form einer übersichtlichen Excel-Datei an den Vorgesetzten weitergeleitet werden. Ähnlich hilfreich ist auch der Einsatz von smapOne bei der Inventur von Lagerbeständen: Die Mitarbeiter müssen lediglich die Typenschilder von Waren fotografieren und mit einem Kommentar versehen in der dafür erstellten App abspeichern. Dank dieser Technik können die Datensätze jederzeit bei Bedarf analysiert werden.

Schon jetzt auf die digitale Zukunft setzen

Die Beispiele zeigen, dass Investitionen in digitale Technologien zu einer deutlich effizienteren Warenlogistik beitragen und sich somit langfristig auszahlen. Viele digitale Prozesse lassen sich problemlos in bestehende Datensysteme einbinden und sorgen schon innerhalb kurzer Zeit für schnellere Arbeitsabläufe, Kostensenkungen und geringere Fehlerquoten. Die Technologie entwickelt sich rasend schnell weiter. Um langfristig zukunftsfähig zu bleiben und nicht den Anschluss zu verlieren, sollten Sie deshalb bereits heute die ersten Schritte hin zur Lagerlogistik 4.0 unternehmen. Denn eine wirkungsvolle Digitalstrategie ist nur mit einem reibungslosen und flexibel agierenden Warenlager möglich.

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