“Erfolge gemeinsam feiern” - Q & A mit dem Logistik-Experten Jürgen Schaplow

Wir haben nach Ihren Fragen rund um das Thema "Logistik 4.0" gesucht und welche erhalten. Im Experteninterview beantworten wir, wie Sie endlich in eine erfolgreiche digitale Zukunft starten können!

Die deutsche Wirtschaft brummt derzeit: Die Arbeitslosenquote ist im Oktober auf 4,9 Prozent gefallen und im Bereich Export ist Deutschland nach Berechnungen des Münchner Ifo-Instituts mit einem Überschuss von 287 Milliarden US-Dollar unangefochtener Weltmeister. Die gute Konjunktur führt allerdings dazu, dass in vielen Bereichen Fachkräfte fehlen. Das bekommt auch die Logistik zu spüren, verrät Jürgen Schaplow im Gespräch mit smapOne. Der Teamleiter Wareneingang und Reklamationsmanagement beim Bauelemente- und Bediensystemhersteller RAFI GmbH & Co. KG aus Schwaben erklärt, wie sein Unternehmen mit dem Problem umgeht und was gemeinsame Feiern mit der digitalen Transformation zu tun haben.

Logistik - Ein Fachbereich für alle, die Herausforderungen lieben

Auf die Frage, was er an seiner Arbeit in der Logistik schätzt, hat Jürgen Schaplow sofort eine Antwort: Die Abwechslung. “Wir haben mit vielen Materialien und Menschen zu tun, weil die Logistik alle Bereiche des Unternehmens berührt.” Ob Einkauf, Produktion oder Entwicklung - sein Team sei mitten im Geschehen und habe alle spannenden Prozesse im Blick. Logistik sei weit mehr als einfach nur Pakete zu verschicken. Dazu gehöre zum Beispiel auch, Warenflüsse zu standardisieren, Verpackungen zu generieren oder auch mit Zollgut umzugehen. Seine Mitarbeiter müssten daher Offenheit, Flexibilität und innovative Ideen mitbringen.

Fachkräftemangel in der Logistik

Als Teamleiter sieht es Jürgen Schaplow als seine Aufgabe an, Mitarbeiter mit einem entsprechenden Mindset zu finden und zu fördern. Das sei aber nicht immer einfach. Denn ähnlich wie in vielen anderen Bereichen fehle es auch in der Logistik an Fachkräften. Ein Patentrezept hat auch das Unternehmen RAFI noch nicht gefunden. “Wir verfolgen eher die Strategie, dass wir Nachwuchs-Fachkräfte selbst ausbilden und fokussieren uns auf die Ausbildung von Fachlageristen”, erzählt der Schwabe. Dazu gehöre es auch, Anreize für Umschulungen in diesem Bereich zu setzen. So könnten Angestellte bei RAFI eine zweijährige Umschulung zur Fachkraft für Lagerlogistik beginnen, die eine dreijährige Ausbildung ersetze.

Gemeinsam die digitale Transformation vorantreiben

Jürgen Schaplow setzt auch deshalb auf gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter, weil er von ihrem Wissen bei der digitalen Transformation seiner Abteilung profitiert: Um den Wandel zur Logistik 4.0 einzuleiten, beruft er als Teamleiter regelmäßig Fachtreffen ein. Dabei gehe es nicht einfach nur darum, Mitarbeiter in einem Top-Down-Ansatz über Entwicklungen zu informieren, im Gegenteil: Schaplow wünscht sich eine offene Kultur, in der Mitarbeiter von ihren eigenen Ideen und Vorschlägen berichten. Deren Umsetzung werde später in kleineren Gruppen von sechs bis zehn Personen konkret diskutiert.

Werbung für die Logistik

Fortschritte bei der digitalen Transformation sieht der Schwabe als Teamleistung an. Deshalb lautet auch sein Motto: Erfolge müssen gemeinsam gefeiert werden - und zwar öffentlich! Hier sieht Jürgen Schaplow eine entscheidende Rolle bei der Unternehmenskommunikation, die die Meilensteine auf dem Weg zur Logistik 4.0 nach innen wie außen kommunizieren müsse.


Das Gespräch mit dem Logistik-Experten verdeutlicht: Nur wer die Rolle seiner Mitarbeiter beim digitalen Wandel ernst nimmt, kann die digitale Transformation erfolgreich meistern!

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