Digital erfolgreich: 5 Methoden, die Unternehmen von Start-ups lernen können

Auf dme Bild sieht man einen Mann mit schwarzen Pullover und Glatze, er arbeitet an einem Schreibtisch in einem modernen und jungen Büro. Hinter ihm sind an der Wand Schaugrafiken und Poster.

Mittelständler und etablierte Unternehmen können und sollten von der besonderen Start-Up Mentalität profitieren, wenn sie in eine digitale erfolgreiche Zukunft gehen möchten. Wie dieser Schritt gelingt, zeigen wir im aktuellen Blogartikel!

Start-ups sind flexibel und zeichnen sich durch Innovationsfreude und Schnelligkeit aus. Diese Qualitäten sind für die digitale Zukunft enorm wichtig, da sie Anpassungen an veränderte Bedingungen und die Erschließung neuer Geschäftsfelder ermöglichen. Mittelständler und etablierte Unternehmen können von der Start-up-Mentalität lernen, um sich für die digitale Zukunft zu wappnen.

Start-ups: Mit frischen Ideen in die Zukunft

Zunächst einmal unterscheiden sich Start-ups und etablierte Unternehmen grundsätzlich: Während traditionelle Unternehmen eher darauf bedacht sind, effizient zu arbeiten und Risiken zu minimieren, sind Start-ups risikofreudig und flexibel. In seinem Buch The Lean Startup erläutert Eric Ries, dass die neu gegründeten Firmen einen immer wiederkehrenden Prozess durchlaufen: Sie setzen zunächst eine Idee in die Tat um, bevor sie das Ergebnis im direkten Kundenkontakt testen. Die so gewonnenen Erkenntnisse nutzen sie umgehend zur Weiterentwicklung der Idee. Fehler und Misserfolge gibt es in diesem Prozess nicht: Start-ups reagieren einfach mit einer kompletten Kehrtwende, wenn ein Lösungsansatz nicht funktioniert. Dieses Umschwenken wird Pivot genannt – und es ist ein entscheidender Aspekt dieses sogenannten iterativen Prozesses.

Traditionelle Unternehmen sind meist nicht in der Lage, derart flexibel zu reagieren, da sie feste Handlungsrahmen haben und Entscheidungszyklen bei ihnen langsamer ablaufen. Dennoch ist es möglich, einige Start-up-Qualitäten in bestehende Unternehmen zu integrieren. Im Folgenden geben wir Ihnen einige Hands-on mit auf den Weg, wie das gelingen kann.

1. Ideen fördern und Innovationen ermöglichen

Start-ups setzen gezielt auf eine vielversprechende Idee und erschließen sich so neue Geschäftsbereiche. Transportieren Sie diese Qualität in Ihr Unternehmen, indem Sie mutig auf Innovationen setzen und in kreative Köpfe investieren. Öffnen Sie interne Prozesse, sodass alle Mitarbeiter eigene Ideen einbringen können. Alternativ können Sie durch Accelerator-Programme Kooperationen zwischen Start-ups und Ihren Entwicklungsteams initiieren. Davon profitieren beide Seiten: Sie bekommen frische Ideen und das Start-up kann Ihre Erfahrungen und Unternehmensstrukturen nutzen.

2. Risiken eingehen und aus Fehlern lernen

Start-ups sind wendig: Wenn sich Lösungsansätze als falsch erweisen, starten sie mit frischen Ideen einfach neu. So einfach können traditionelle Unternehmen in der Regel nicht umschwenken – um neue Geschäftsfelder zu erschließen, sind Risiken jedoch unerlässlich: Regen Sie Experimente an und schaffen Sie eine Atmosphäre, in der Fehler und Falschannahmen als Teil des Entwicklungsprozesses gelten – so ermöglichen Sie effektiv die Entstehung neuer Ideen und Innovationen.

3. Ran an die Kunden

Start-ups stehen in engem Kontakt mit ihren Kunden und kennen deren Anforderungen bis ins Detail. Machen Sie es ihnen nach und testen Sie neue Ideen bei denjenigen, die sie später kaufen sollen: Durch Befragungen lernen Sie die Bedürfnisse und Erwartungen Ihrer Kunden kennen und können den Entwicklungsprozess darauf ausrichten. Testen Sie Lösungsansätze zeitnah, indem Sie Lösungsinterviews führen: So entstehen nützliche Produkte, die den Kunden in den Mittelpunkt stellen – und die Nachfrage auch in Zukunft sichern.

4. Flexibel und agil – auch mithilfe digitaler Technik

Start-ups arbeiten flexibel und agil – und in Zukunft müssen auch große Unternehmen schneller entscheiden und handeln können als heute. Kleine Teams mit flachen Hierarchien erlauben schnelle Kommunikation und sorgen für beschleunigte Prozesse. Digitale Anwendungen können im gesamten Unternehmen Standardprozesse automatisieren und Kapazitäten frei machen, indem sie Zeit sparen und Fehlerquellen eliminieren.

5. Corporate Start-ups und Corporate Labs

Eine optimale Möglichkeit für agiles Arbeiten innerhalb von Konzernstrukturen bieten Corporate Start-ups oder Corporate Labs: Diese kleinen autonomen Einheiten innerhalb eines Unternehmens können – ähnlich wie externe Start-ups – Risiken eingehen und neue Ideen schnell realisieren: So setzt zum Beispiel die Deutsche Bahn auf die externe Einheit der Zukunftsforscher, die jährlich einen Trendradar erstellt, und auch der Versicherer ERGO arbeitet mit einem firmeninternen Digital Lab.

Learn from the Best

Start-ups und etablierte Unternehmen unterscheiden sich grundsätzlich – dennoch lassen sich aus der Start-up-Mentalität wichtige Lehren für die Zukunftsfähigkeit von Mittelständlern und großen Firmen ziehen: Die Verbindung von Qualitäten wie Risikobereitschaft, Innovationsfähigkeit, Flexibilität und Agilität mit bereits vorhandenen Werten wie Know-how, Zuverlässigkeit und Infrastruktur sorgt dafür, dass etablierte Unternehmen auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben.

Interessante Quellen zum Weiterlesen:

•     Eine ausführliche Studie von IEB und SKUBCH&COMPANY über die Start-up-Szene und welche Lehren Unternehmen daraus ziehen können: Weiterlesen

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