Am von Thomas Schwarz in IT & Innovationsmanagement

Apps als Enabler zur Digitalisierung

Man sieht eine Hand, die ein Smartphone hält. Im Hintergrund sieht man einen Schreibtisch mit Utensilien.

Business Apps sind hervorragende Helfer bei der Umsetzung einer zukunftsfähigen Digitalstrategie in Ihrem Unternehmen. Schon einfache Anwendungen können interne Prozesse wesentlich erleichtern – und die Produktivität und Effizienz des gesamten Unternehmens steigern. Im Folgenden stellen wir Ihnen die Vorteile der mobilen Apps kurz vor. Anschließend zeigen wir Ihnen anhand von Praxisbeispielen, wie Business Apps zur Prozessoptimierung eingesetzt werden können.

Mobil und flexibel in die Zukunft  

Business Apps sind kleine mobile Anwendungen, die zum Beispiel auf Tablets und Smartphones installiert werden. Mitarbeiter können mobil Daten eingeben oder Informationen in Echtzeit erhalten. Die Datenmengen laufen auf einer zentralen Plattform zusammen und werden dort ausgewertet oder weiterverarbeitet. Somit lassen sich beispielsweise Kundendaten abrufen oder papierlose Frachtbriefe erstellen.

Die Vorteile dieser sogenannten Enterprise Mobility liegen klar auf der Hand: Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig und die Apps können an unterschiedlichsten Stellen im Unternehmen eingesetzt werden. Sie beschleunigen Prozesse und ermöglichen den Mitarbeitern flexibleres Arbeiten. Die smarten Lösungen sind zudem schnell integriert und leicht zu bedienen. Vor allem Routineaufgaben lassen sich mit mobilen Apps schnell und kostengünstig optimieren – was langfristig zu einer messbaren Zeitersparnis und einer geringeren Fehleranfälligkeit innerhalb des Unternehmens führt.

Im Gegensatz zu Computer-Software sind Apps zudem relativ preisgünstig– sogar wenn sie maßgeschneidert werden: Schon für etwa 30 000 Euro erhalten Unternehmen ein perfekt auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Tool. Kleine und mittelständische Unternehmen, die nicht sofort eine eigene App entwickeln möchten, können auf sogenannte Baukastensysteme zurückgreifen, die mit einfacher Bedienbarkeit und schneller Implementierung überzeugen. Arbeitsabläufe lassen sich damit ohne großen Aufwand kostengünstig automatisieren – und Unternehmen profitieren vom Know-how und der stets aktuellen technischen Infrastruktur des Anbieters.

Gemeinsam in die Zukunft: Business Apps implementieren

Mitarbeiter gewinnen durch mobile Apps zusätzlich an Flexibilität: Daten können von unterwegs eingegeben werden – das ist zum Beispiel nützlich für Außendienstmitarbeiter. Gleichzeitig ermöglichen mobile Apps die Arbeit im Home-Office oder an unterschiedlichen Orten innerhalb des Unternehmens. Da Business Apps in erster Linie von den Mitarbeitern bedient werden, ist es wichtig, diese in die Implementierung miteinzubeziehen. Denn sie wissen am besten, welche Anwendungen zur Effizienz und Vereinfachung beitragen und welche Funktionen nötig sind.

Damit eine funktionierende digitale Infrastruktur entsteht, sollten für die Einführung mobiler Apps zusätzlich klare Richtlinien gelten. Denn es ist wichtig, dass alle an einem Strang ziehen und nicht jede Abteilung ihr eigenes Süppchen kocht – durch einheitliche Strukturen werden auch Datenschutz und Sicherheit besser gewährleistet.

Best-Practice-Beispiele

Die THOR-App der Bahn: Kleine Veränderung – große Wirkung

Die Deutsche Bahn ist Vorreiter, wenn es um Enterprise Mobility geht. Ein Beispiel ist die sogenannte THOR-App, die bereits von einem Drittel der etwa 300 000 Servicemitarbeiter der Bahn genutzt wird: Sie funktioniert erstaunlich profan, indem sie zum Beispiel das Entleeren der Zugtoilette dokumentiert. Diese kleine, aber wichtige Information wird in Echtzeit an die Mitarbeiter weitergeleitet und ermöglicht eine verbesserte Arbeitszeitplanung: Das Zugpersonal ist flexibler und arbeitet schneller. Somit bleibt mehr Zeit für andere Serviceaufgaben und für die Fahrgäste – was zu einer erhöhten Zufriedenheit der Kunden beiträgt.

Die Wareneingangskontrolle der RAFI GmbH & Co. KG

Die RAFI GmbH mit Hauptsitz in Ravensburg stellt elektromechanische Bauteile wie zum Beispiel Schalter und Touchscreens her. Mit dem Baukastensystem von smapOne hat das Unternehmen eine App erstellt, die die Wareneingangskontrolle des Unternehmens optimiert: Bei Transportschäden an Warenlieferungen erfolgen Dateneingabe, Bildaufnahme und Unterschrift schnell und effizient innerhalb der App. Die erfassten Daten können anschließend umgehend an den Transportdienstleister gesendet werden, um den Schaden zu reklamieren. Die Nutzung der App ermöglicht eine Zeitersparnis von 50% in der Wareneingangskontrolle: Das sorgt für ein verbessertes Qualitätsmanagement und spart Kosten ein.

Business Apps: Kleine Bausteine für eine effektive Digitalstrategie

Business Apps sind ideale Helfer bei der Digitalisierung Ihres Unternehmens. Mit relativ geringem technischem Aufwand und zu einem günstigen Preis können Sie von den Vorteilen automatisierter Prozesse profitieren: Denn schon kleine Vereinfachungen tragen zu einer deutlichen Prozessoptimierung bei.

Zudem ermöglichen Business Apps flexible Arbeitsmodelle und sorgen für zufriedenere Mitarbeiter. Dank kostengünstiger Baukastensysteme können auch kleine und mittelständische Unternehmen die zahlreichen Vorteile der Business Apps für sich nutzen.

Thomas Schwarz

CTO/Vorstand

Thomas Schwarz

Als Vorstand der smapOne AG liegt der Fokus von Thomas Schwarz auf Produktentwicklung und Datensicherheit. Vorher verantwortete er als Vice President das Anwendungsentwicklungsgeschäft eines IT-Beratungshauses mit rund 750 Mitarbeitern. Seine tiefgreifende Erfahrung in der Softwareentwicklung, speziell im Mobile Business Umfeld, konnte er in unterschiedlichen Branchen als Berater, Teamleiter und Manager sammeln. Neben der fachlichen Erfahrung und Kompetenz als Manager zeichnet den studierten Diplom-Medienberater die Fähigkeit aus, auch hochkomplexe Sachverhalte verständlich darzustellen und in die Sprache der jeweiligen Zielgruppe zu übersetzen.

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