HÖRL Kunststofftechnik GmbH & Co. KG
Verbesserte Datenqualität und schnellere Prozesse mit wenigen Klicks
Die Herausforderung: Prozesse smarter gestalten
Hörl, ein mittelständisches Unternehmen mit Schwerpunkt auf Kunststoffverarbeitung, hat sich den komplexen Herausforderungen der Industrie 4.0 gestellt. Die Integration intelligenter Systeme, der Einsatz moderner Technologien und die wachsende Menge an Daten machten es erforderlich, Lösungen zu finden, die nahtlos ineinandergreifen und die Effizienz der Prozesse steigern. Eine der größten Herausforderungen lag für das Unternehmen darin, sich im vielfältigen Angebot an verfügbaren Tools zurechtzufinden und eine Lösung zu finden, die einen echten Mehrwert bietet. Die bisherigen, oft analogen oder Excel-basierten Prozesse waren fehleranfällig und machten eine zuverlässige Datenanalyse fast unmöglich.
Die Lösung: Digitale Transformation mit No Code
Hörl war auf der Suche nach einer praktischen und schnell einsetzbaren Lösung, um manuelle Prozesse wie Dokumentationen, Protokolle und Materialchecks zu digitalisieren. Ziel war es, teure Fehler zu vermeiden und eine sofortige Datenverfügbarkeit zu gewährleisten. Die Wahl fiel auf die No-Code-Plattform smapOne, die durch ihre schnelle Einsatzbereitschaft und plattformübergreifende Nutzung überzeugte.
Die Einführung erfolgte schrittweise. Anfangs gab es vereinzelt Skepsis, die jedoch durch Schulungen und offenen Austausch abgebaut wurden. Die schnell sichtbaren Ergebnisse bestätigten schließlich den Nutzen der Plattform. Mittlerweile sind rund 40 smaps – mit smapOne erstellte Apps – im Einsatz, die in verschiedenen Abteilungen genutzt werden – von der Besucheranmeldung über die Produktion und das Lager bis hin zur Arbeit mit Auszubildenden. Inzwischen arbeiten rund 150 Mitarbeitende mit smapOne.
Die Prozesse: Von analog zu digital
Der erste Prozess, den das Team bei Hörl mit smapOne digitalisiert hat, war der Materialcheck, bei dem es darum geht, Kunststoffgranulate abzugleichen. Der analoge Vorgang war äußerst risikobehaftet, um Maschinen nicht mit dem falschen Material zu bestücken. Dies zu vermeiden, erforderte einen hohen Prüfaufwand und Personalbindung. Mit der Einführung der smapOne-Plattform läuft der Prozess nun reibungslos und spart sowohl Zeit als auch Kosten.
Darüber hinaus hat das Fertigungsunternehmen zahlreiche weitere Prozesse mit smapOne digitalisiert, darunter Besucheranmeldungen, Sicherheitsunterweisungen, Montageprozesse, Zeiterfassungen, Schadensmeldungen, Ladungssicherung, Lagerverwaltung, Zollanmeldungen sowie die Berichtshefte der Azubis. Vor der Digitalisierung wurden viele dieser Abläufe klassisch mit Stift und Papier abgewickelt und anschließend in Excel übertragen oder in Ordnern abgelegt. Das machte nicht nur die Dokumentation zeitaufwändig, sondern erschwerte auch das spätere Auffinden von Informationen. Eine Datenanalyse war unter diesen Umständen kaum möglich. Mit smapOne konnte dieses Problem gelöst werden, und die Prozesse sind nun effizienter und transparenter gestaltet.
Was hat sich verbessert?
Schnellere und effizientere Datenerfassung: Prozesse bei Hörl laufen jetzt je nach Anwendungsfall bis zu zehn Mal schneller ab als zuvor.
Fehlerreduktion: Durch die einheitliche digitale Dokumentation wird das Erfassen fehlerhafter Daten vermieden.
Bessere Datenverwertbarkeit: Daten können tagesaktuell abgerufen und analysiert werden, was fundierte Entscheidungen ermöglicht. Was vorher ein mühsames Durchsuchen von Papierbergen war, ist nun ein Prozess, der es erlaubt, Daten mit wenigen Klicks abzurufen.
Von der Idee zur Umsetzung: So integriert Hörl smapOne
Bei Hörl wurden die Mitarbeitenden bereits von Anfang an aktiv in die Einführung von smapOne einbezogen. Das sorgte dafür, dass die Plattform früh auf breite Akzeptanz stieß und das Team schnell erste Erfolge erzielen konnte. Um die Nutzung effizient zu gestalten, erhielten die ersten Anwender eine umfassende Schulung. Inzwischen wurde auch dieser Prozess in eine smap umgewandelt und neue Nutzer lernen die Plattform nun über die Willkommens-smap kennen, die alle wesentlichen Funktionen anschaulich erklärt.
Die smaps werden von einer Handvoll Creatoren entwickelt. Das sind Mitarbeitende aus den Fachbereichen, die ihre Prozesse genau kennen und daher wissen, wo eine Einführung sinnvoll ist. Dabei entstehen die smaps oft aus einem kreativen Zusammenspiel: Entweder bringen die Creatoren eigene Ideen ein oder sie setzen Vorschläge ihrer Kolleginnen und Kollegen um. Dieses enge Miteinander stellt sicher, dass Arbeitsabläufe kontinuierlich optimiert und passgenau auf die Bedürfnisse des Teams abgestimmt werden.
Je nach Einsatzgebiet durchlaufen die smaps unterschiedliche Prüfprozesse. Während einfache smaps, wie beispielsweise für die Notizverwaltung, direkt eingesetzt werden können, werden smaps mit sensiblen Daten vor ihrer Einführung von der IT geprüft und freigegeben. Regelmäßige Creator-Meetings fördern den Austausch, treiben die Weiterentwicklung voran und stellen sicher, dass das gesamte Team über Neuerungen informiert bleibt. So gelingt eine reibungslose Zusammenarbeit, die alle Beteiligten mit einbindet.
Ausblick
Für die Zukunft hat Hörl sich vorgenommen, auch bei der Nachwuchsförderung großen Wert auf moderne Technologien zu legen und sich dem smapTrainee-Programm anzuschließen. Ziel soll es sein, Auszubildende schon frühzeitig im Umgang mit der smapOne-Plattform zu schulen und sie mit den Vorteilen von No Code vertraut zu machen. Doch zunächst einmal plant das Unternehmen, smapOne noch umfassender einzusetzen, um neue Einsatzmöglichkeiten zu erschließen und das volle Potenzial der Digitalisierung optimal zu nutzen.