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Am von Sven Zuschlag in Branchenwissen 4.0

Intralogistik 4.0: Raus aus dem Digitalen Dilemma

Raus dem digitalen Dilemma in der Intralogistik

Ihre Intralogistik ist noch abhängig von Papierstapeln, händisch gepflegten Excel-Tabellen und Faxgeräten? Digitalisierte Lösungen sind aber zu teuer, aufwändig und unflexibel? Mit diesem digitalen Dilemma sind Sie nicht allein in Ihrer Branche. Rund 70% der Logistik-Unternehmen geben an, größeren Digitalisierungsbedarf zu haben (laut Telekom Digitalisierungsindex), um in der Logistik 4.0 anzukommen. 

Was ist das digitale Dilemma?

Große Teile der Wirtschaft beruhen auch heute noch auf analogen Prozessen. Rechnungen werden per Post versendet, Bestellungen gefaxt, telefoniert wird über das Festnetz, Kunden bezahlen mit Bargeld. Diese Vorgänge sind vertraut, aber oft unpraktisch, langwierig und teuer. Dennoch funktionieren diese Prozesse und führen bisher zum gewünschten Ergebnis. Doch es ist keine Option, die Entwicklung auszusitzen. Denn langsam dämmert es sogar den traditionellen Playern: Sie müssen JETZT etwas tun, um den Anschluss an den digitalen Wettbewerb nicht zu verlieren. 

Um die heutigen Anforderungen der Wirtschaft zu erfüllen, müssen Produkte, Services und Prozesse mithilfe von innovativen Technologien umgestaltet und automatisiert werden. Das digitale Dilemma besteht also darin, dass Unternehmen ihre alten Geschäftsmodelle aufgeben müssen, obwohl sie damit – noch – wirtschaftlichen Erfolg haben. Und Unternehmen tun gut daran, diesen Wandel von innen heraus zu fördern. Digitale Transformation stellt immer auch eine kulturelle Herausforderung für die Belegschaft dar. Diese gilt es zu lösen, denn sie muss die Transformation hin zur Logistik 4.0 mittragen und mitgestalten.  

Digitalisierung von innen anstoßen

Als abstrakter Begriff stößt die Digitalisierung bei vielen Angestellten auf Skepsis. Sie sehen darin einen Wendepunkt in ihrer vertrauten analogen Arbeitswelt, Mehrarbeit, Veränderungen und eine Gefahr für ihren Arbeitsplatz. Ängstliche Mitarbeiter können die digitale Transformation bremsen. 

Hier gilt es, den Angestellten die Vorteile näherzubringen, sie in den Veränderungsprozess zu involvieren und ihre Ängste abzubauen. Denn gerade in der Logistikbranche gibt es Optimierungspotenzial durch digitale Lösungen, welche neues Potenzial bei den Mitarbeitern freisetzen können. 

Sind die Vorteile erst einmal erkannt, tut sich das zweite Dilemma auf: IT-Fachkräfte fehlen überall. Wie realistisch ist es also, digitale Prozesse anzuschieben? Eigenentwicklungen sind teuer, langwierig und unflexibel. Die hauseigene IT-Abteilung arbeitet sowieso schon am Limit und können nicht „nebenbei“ Anwendungen für die Alltagsprozesse der Intralogistik entwickeln. 

Wäre es nicht schön, wenn Ihre Fachexperten die Unternehmensprozesse selbst digitalisieren könnten? Wir glauben: In jedem Mitarbeiter steckt das Potenzial zum Digitalisierungsexperten. Mit Citizen Development und entsprechenden Werkzeugen wie No-Code-Tools, setzen sie dieses Potenzial frei und können ihre Prozesse selbst gestalten. 

Digitale Anwendungen in der Intralogistik: praktisch und effizient

Insbesondere in der Intralogistik gibt es jede Menge Einsatzbereiche für innovative Technologien. Viele Vorgänge in Beschaffung und Distribution werden heute immer noch manuell abgewickelt. Schneller und unkomplizierter sind digitale Anwendungen, die flexibel angepasst werden können.

Beispiele für Intralogistik-Apps

Viele Unternehmen im produzierenden Gewerbe haben ihre Maschinen bereits digitalisiert und vernetzt. Doch viele Alltagsprozesse werden bei der Digitalisierung vernachlässigt: 

  • Checklisten und Protokolle wie Stapler- und Regalprüfungen
  • Wareneingangskontrollen wie Dokumentation von Anliefermängel
  • Abfahrtskontrollen
  • Schulungen, Unterweisungen, Wissensabfragungen

Logistik 4.0: Citizen Developer entlasten Ihre IT-Abteilung

Citizen Development ermöglicht es Ihnen, Ihre Mitarbeiter für digitale Prozesse zu gewinnen und sie in die Entwicklung einzubeziehen. „Digitalisierung“ wird greifbar und Bedenken hinsichtlich großer Veränderungen werden zerstreut. Und das Beste ist: Ihre Mitarbeiter benötigen bei Nutzung von No-Code-Tools dafür keinerlei Programmierkenntnisse.

Technisch begabte Mitarbeiter können Citizen Developer („Fachbereichsentwickler“) werden. Denn sie selbst wissen am besten, was ihrem Fachbereich fehlt, was die Arbeit erleichtern und beschleunigen könnte.

Vorteile von digitalen Anwendungen in der Intralogistik

  • Zeitaufwand durch händische Nacharbeit wird reduziert
  • Höhere Datenqualität – keine vergessenen oder unleserlichen Felder auf Formularen mehr
  • Keine Medienbrüche
  • Möglichkeit, in Echtzeit Daten zu erfassen und weiterzubearbeiten
  • Steigende Mitarbeiteridentifikation und –motivation durch Verringerung von bürokratischen und zeitfressenden Aufgaben
  • Ihre Ressourcen kommen dort zum Einsatz, wo sie tatsächlich gebraucht werden
  • Es kann sofort gestartet werden und Sie müssen sich keine Gedanken um Wartung oder Softwarebetreuung machen
  • Automatischer Datenfluss, wodurch Daten automatisch zum nächsten Mitarbeiter wandern und ausgewertet werden

Die fertigen Apps zeigen den Nutzern strukturiert, welche Aufgaben als Nächstes anfallen. Häkchen setzen, Unterschriften einholen, Dokumente richtig abspeichern – alle ToDos werden zuverlässig erledigt. 

No-Code-Plattform von smapOne: Die Lösung für das digitale Dilemma

Bei smapOne handelt es sich um eine No-Code-Plattform, die ohne komplizierte Code-Sprachen auskommt. So wird jeder Mitarbeiter zum potenziellen Entwickler und „Creator“. Denn unsere No-Code-Tools kann jeder bedienen. Besonders Digital Natives macht es Spaß, eigene Ideen zu verwirklichen und Erfahrungen einzubringen. Dieses Feedback bekommen wir von vielen Kunden.

Wann immer in einer Abteilung Optimierungsbedarf für verschiedene Prozesse besteht, können neue Business-Anwendungen leicht „gebaut“ werden. Dabei können die Creatoren auf App-Vorlagen zurückgreifen oder sie bauen ganz neue Applikationen aus den vorprogrammierten Bausteinen, z. B. Barcodescanner, Textfelder oder Skizzen. In unseren Webinaren und in der smapCademy lernen sie, für ihren Fachbereich selbst Applikationen mit dem intuitiven smapOne Baukastensystem zu entwickeln.

smapOne Apps (smaps) eignen sich für viele Logistikbereiche, beispielsweise für die Warenannahme, Sperrlagerung und Warenfreigabe oder die buchhalterische Erfassung. Sie können den Warenbestand erfassen, den Wareneingang kontrollieren und die Wareneinlagerung dokumentieren. Wenige Klicks führen die Nutzer der smaps zum Ziel.

No-Code-Apps ersetzen bei Honold analoge Logistik-Prozesse

Die Creatoren der Honold Logistik Gruppe haben mit unserem Baukasten z. B. schon mehr als 300 Prototypen-smaps in 18 Monaten selbst gebaut.  

„Wir dachten, smapOne sei ein Tool zur Digitalisierung von Randprozessen – aber es ist viel mehr als das! Mit smapOne haben wir unseren Mitarbeitern ein Werkzeug an die Hand gegeben, mit dem sie spielerisch und selbstständig Prozesse verbessern und digitalisieren.“ 

Manuel Schneider, Honold Contract Logistics GmbH 

Lesetipp: Erfolgsgeschichten aus Lager & Logistik - Die beliebtesten Business Apps [eBook] 

Fazit: Mit Citizen Development entkommen Sie dem digitalen Dilemma

Der Digitalisierung und damit der Logistik 4.0 kann sich kein Unternehmen und keine Branche mehr entziehen. Um diese entscheidende Entwicklung nicht zu „verschlafen“, muss JETZT gehandelt werden. Weil gut ausgebildete Software-Entwickler schwer zu finden sind, müssen Logistiker andere Wege finden, um technologische Herausforderungen zu meistern und Chancen zu ergreifen. Mit einer einfach zu handhabenden No-Code-Plattform befähigen Sie Ihre Mitarbeiter, ihr Potenzial auszuschöpfen, sich an der digitalen Transformation zu beteiligen und Arbeitsprozesse zu optimieren.  

Mit mobilen Applikationen für Ihre Logistik verabschieden Sie sich vom analogen Zeitalter und beschleunigen die digitale Transformation Ihres Unternehmens. So entkommen Sie ganz einfach dem digitalen Dilemma.

Lesetipp: In unserem Storybook "Erfolgsgeschichten aus Lager & Logistik" erfahren Sie mehr über Strategien von Unternehmen, die analoge Logistik-Prozesse in effizienzsteigernde Apps überführt haben.

Möchten Sie selbst testen, wie einfach es ist, eigene Apps zu bauen, dann schauen Sie sich smapOne 14 Tage lang kostenlos an.

Jetzt ausprobieren

 

Sven Zuschlag

CEO/Vorstand

Sven Zuschlag

Digitaler Vordenker und Vorstand der smapOne AG. Verantwortlich für Unternehmensstrategie, Märkte und Mitarbeiter. Macher und Brückenbauer innerhalb der digitalen Welt. Bis 2014 leitete er den Solution-Partner-Channel bei Microsoft. Als studierter Diplom-Betriebswirt mit über 21 Jahren Berufserfahrung in verschiedenen Unternehmen und Rollen kennt er die Trends und die Anforderungen von Unternehmen an moderne IT genau.

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