Am von Thomas Schwarz in IT & Innovationsmanagement

5 Tipps für nutzerfreundliche Apps

Damit Apps im Unternehmen erfolgreich angenommen und eingesetzt werden, sollte bereits bei der App-Gestaltung die "User Journey" berücksichtigt werden. Also die Schritte, die der App-Nutzer während der Nutzung seiner App durchläuft und die Erfahrungen, die er dabei macht. Es ist wichtig, seine Anwender zu verstehen, deren Bedarf und deren Herausforderungen zu identifizieren. Und diese dann auch beim Erstellen eines digitalen Formulars zu berücksichtigen.

Mit ein paar einfachen Tricks können Unternehmen ihren Mitarbeitern einfach nutzerfreundliche Apps bereitstellen.

1. Find the right spot – Gezielt platzierte Informationen schaffen Orientierung

Platzieren Sie relevante Informationen, die App-Nutzer vor und während des Ausfüllens des digitalen Formulars unterstützen sollen, gut sichtbar. Es eignen sich Stellen, an denen der Nutzer auch aktiv wird. Die Platzierung ist gut gewählt, wenn der Nutzer die Hinweise sofort umsetzen kann. Bereiten Sie Informationen so einfach wie möglich und detailliert wie nötig auf. Mit Erklärungen zum Verstehen und Ausfüllen einzelner Bausteine oder Formularbereiche kann der App-Nutzer bestmöglich unterstützt werden. Im smapOne Designer kann dies z. B. mithilfe von Textbausteinen umgesetzt werden. Zudem können manche Bausteine auch mit einer Beschreibung versehen werden.

Unser Tipp: Wichtige Informationen und Hinweise sind dort zu platzieren, wo der App-Nutzer diese am ehesten braucht und die angebotene Unterstützung direkt umsetzen kann.

2. Important information first - Informationen nach Wichtigkeit in der App anordnen

Gerade vor oder während der Erstellung von Apps ist es wichtig, zwischen Basis-Informationen, die für den Nutzer obligatorisch sind, und Detail-Informationen zu unterscheiden. Denn Informationen, die nicht direkt beim Ausfüllen des Formulars helfen, gehören nicht auf die Formularseite einer App. Für weiterführende Informationen für den App-Nutzer gibt es die Möglichkeit, eine Infoseite als eigenständige Seite innerhalb einer App anzulegen. Diese kann bewusst von den Ausfüllhinweisen auf der Formularseite getrennt werden. Sie stellt ein Zusatzangebot für den Nutzer dar. Zusätzlich erleichtert auch eine konkrete und treffende Beschreibung der verwendeten App den Nutzern den Umgang mit dem digitalen Formular.

Unser Tipp: Unterscheiden Sie, welche Informationen für den Nutzer obligatorisch und welche „nice-to-have“ sind. Beschreiben Sie die Funktion und Aufgabe Ihrer App kurz und verständlich. Nutzen Sie Informationsseiten für weiterführende Informationen.

3. Lead the user – Verständliche Anleitungen sind die halbe Miete

Eindeutige und verständliche Anleitungen, die der Creator während der Dateneingabe bereitstellt, helfen dem Nutzer zusätzlich. Denn sie verdeutlichen, welche Informationen und Schritte von diesem im Eingabe-Prozess erwartet werden. Bei der Erstellung der App können Unternehmen zur Verbesserung des Nutzererlebnisses folgende Punkte beachten:

  1. Beispiele nutzen: Werden Text-Eingaben notwendig, empfiehlt es sich, dem Nutzer konkrete Beispiele zu nennen, die zeigen, wie er Angaben im Idealfall darstellen soll. Bei Eingabefeldern kann zum Beispiel ein Platzhalter-Text mit einem Beispiel genutzt werden. So kann der Nutzer schnell erkennen, welche Art von Eingaben bezüglich des Inhalts, Umfangs und Formats erwartet werden. 
  2. Bausteine klar benennen: Bei umfangreichen Apps werden viele unterschiedliche Bausteine des App-Baukastens genutzt. Wichtig dabei: Die Bausteine benötigen eindeutig formulierte Titel, denn nicht immer reicht der Kontext zum Verständnis aus.
  3. Konkrete Werte definieren: Zum besseren Verständnis ist es empfehlenswert, deutlich zu machen und zu beschreiben, welchen Wert der Nutzer genau erfassen soll. Also im Falle einer Schadenserfassung zum Beispiel der Zeitpunkt, zu dem ein Schaden entstanden ist.

Unser Tipp: Beispiele, klare Benennungen von Bausteinen oder konkrete Wertdefinitionen helfen dem Nutzer zu verstehen, was von ihm erwartet wird.

4. Tidy up! -  Formulare übersichtlich strukturieren

Neben den Ausfüllhinweisen kann auch eine klare und übersichtliche Formular-Struktur die Benutzerfreundlichkeit von mobilen Apps verbessern.

  1. Abschnitte setzen:
    Unternehmen können beispielsweise für klar abgrenzbare Themenbereiche Abschnitte setzen oder Gruppen aus inhaltlich zusammengehörigen Formularinhalten bilden. Diese unterschiedlichen Abschnitte können mithilfe der verschiedenen Optionen benutzerfreundlich gestaltet werden. Mit dem Ergebnis, dass das Formular zwar alle notwendigen Aspekte abfragt, aber nicht zu überladen wirkt. Zusätzlich ist es im smapOne App-Baukasten sogar möglich, Formularteile auf eigene Seiten (Unterseiten) auszulagern.
  2. Aktivierungsregeln:
    Diesen Zweck unterstützt auch die Funktion „Aktivierungsregeln“. Diese ist für Formularteile konzipiert, die nur in bestimmten Szenarien einer Dokumentation benötigt werden.

Für die Strukturierung einer App kann diese Funktion auch genutzt werden. Zum Beispiel, wenn für die Auswahl verschiedener Kategorien, unterschiedliche Abfragen integriert werden sollen.
Mit der Aktivierungsregel erscheinen bestimmte Aspekte nur, wenn sie durch Auswahl eines vorherigen Punktes aktiviert wurden. Wenn der Nutzer z.B. während einer Schadenserfassung einen vorliegenden Mangel als Transportschaden kategorisiert, werden mithilfe der Aktivierungsregel nur die Aspekte angezeigt, die diesem Schaden vorher zugeordnet wurden.    

 

Wichtig dabei: Aktivierungsregeln eignen sich nicht dafür, Formularteile in einer App beliebig ein- und auszuklappen. Denn Deaktivierung bedeutet für den betreffenden Formularteil, dass er nicht benötigt wird. Die deaktivierten Teile werden nicht nur ausgeblendet, sondern auch nicht ausgewertet und sind dementsprechend nicht als Bestandteil des Formulars zu verstehen.

Unser Tipp: Mit einer klaren Formularstruktur und dem gezielten Einsatz von Aktivierungsregeln im smapOne App-Baukasten können Unternehmen ihre Apps übersichtlich und benutzerfreundlich gestalten.

5. Make it easy – Ausfüll-Hilfen verbessern die App-Usability

Unternehmen können den manuellen Aufwand für Nutzer so gering wie möglich halten. Zum Beispiel, indem sie dem Nutzer dort, wo es möglich ist, manuelle Eingaben ersparen. Im App-Baukasten von smapOne erreichen Creatoren dies zum Beispiel durch den Datensatzauswahlbaustein oder den Einsatz von Berechnungsformeln.

  1. Datensatzauswahlbaustein
    Der Datensatzauswahlbaustein kann das Ausfüllen eines digitalen Formulars für Nutzer deutlich erleichtern. Denn der Baustein ermöglicht es für bestimmte Felder relevante Werte im Vorhinein zu definieren, auszuwählen und zu hinterlegen. Abhängig von der Auswahl in diesem Baustein werden verbundene Felder dann bereits vorausgefüllt, ohne dass der Nutzer die Inhalte händisch eintragen muss.
  2. Berechnungsformeln
    Auch die Verwendung von Berechnungsformeln vermindert den Eingabeaufwand, da an möglichen Stellen automatisch errechnete Werte eingesetzt werden. Somit entsteht kein manueller Aufwand für den Nutzer.

Darüber hinaus können Berechnungsformeln auch bei der Kategorisierung von Informationen einen Mehrwert bieten. Zum Beispiel, wenn der jeweilige Nutzer bei der Erfassung eines Schadens die Beschaffenheit dieses als leicht, mittel oder schwer einordnen soll. Dann könnte eine Berechnungsformel genau feststellen, wie viele Mängel von der jeweiligen Kategorie festgestellt wurden - ohne, dass der Nutzer hier nachzählen muss.

Unser Tipp: Berechnungsformeln erleichtern App-Nutzern die Eingabe in das digitale Formular und ersparen aufwändige manuelle Arbeit.

Je benutzerfreundlicher die App, desto größer die Akzeptanz durch die Nutzer und damit der Mehrwert für das Unternehmen. Probieren Sie es doch gleich aus und gestalten Sie mit smapOne Apps, die Nutzer lieben werden. Starten Sie direkt mit einer App aus unserer App-Galerie. Hier geht’s weiter zur App-Auswahl.

Sie wollen mehr zur smapOne-Plattform erfahren?
Hier finden Sie die Quickstart-Dokumentation zur smapOne Plattform und Informationen zu weiteren Eingabe-Hilfen.

Thomas Schwarz

Thomas Schwarz (CTO)

Thomas Schwarz

Als Vorstand der smapOne AG liegt der Fokus von Thomas Schwarz auf Produktentwicklung und Datensicherheit. Vorher verantwortete er als Vice President das Anwendungsentwicklungsgeschäft eines IT-Beratungshauses mit rund 750 Mitarbeitern. Seine tiefgreifende Erfahrung in der Softwareentwicklung, speziell im Mobile Business Umfeld, konnte er in unterschiedlichen Branchen als Berater, Teamleiter und Manager sammeln. Neben der fachlichen Erfahrung und Kompetenz als Manager zeichnet den studierten Diplom-Medienberater die Fähigkeit aus, auch hochkomplexe Sachverhalte verständlich darzustellen und in die Sprache der jeweiligen Zielgruppe zu übersetzen.

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