Am von Sven Zuschlag in Real Citizen Development | Arbeitsplatz der Zukunft

So starten Sie in nur 4 Schritten Ihr erstes No-Code-Projekt

So erstellen Sie in 4 Schritten ein No-Code-Projekt

Durch das digitale Dilemma in Deutschlands Wirtschaft werden qualifizierte Arbeitskräfte noch wertvoller: Die Firmen stehen vor dem digitalen Wandel, allerdings sind IT-Fachkräfte schwer zu bekommen und obendrein teuer.

Bestehende IT-Abteilungen sind oft überlastet und können die vielen Wünsche der anderen Unternehmensbereiche nicht oder nicht zeitnah umsetzen. Wer aber noch auf analoge Prozesse setzt, den könnte die Konkurrenz schnell abhängen. Daher ist es wichtig, die Digitalisierung im Unternehmen voranzutreiben. Das geht auch ohne teure Fachkräfte.

Durch Citizen Development die Digitalisierung anpacken

No-Code-Tools ermöglichen es jedem Mitarbeitenden, auch ohne Programmierkenntnisse eigene Apps zu entwickeln. Diese kann er speziellen Prozessen und seiner Arbeitsweise anpassen. Das Ergebnis: Alle Unternehmensbereiche, einschließlich der IT-Abteilung, profitieren von dieser Arbeitserleichterung und werden entlastet. Das nennt man Citizen Development. Die Idee dahinter: Jeder kann zu einem Digitalexperten werden. 

Eigene Apps mit einem No-Code-Tool wie smapOne zu erstellen, funktioniert spielerisch einfach. Anhand von vier Schritten erklären wir Ihnen, wie Sie bei Ihrem ersten Projekt für einen guten Start am besten vorgehen, um schnell Erfolge zu erzielen. Bei diesen handelt sich um:

  1. Planung und Priorisierung der Prozesse
     
  2. Team organisieren und Aufgaben nach Kompetenzen verteilen
     
  3. Prozess umsetzen und testen
     
  4. Einführung des Projekts

Schritt 1: Planung und Priorisierung der Prozesse

Die erste Frage, die sich Führungskräfte in diesem Zusammenhang stellen sollten: In welchen Bereichen des Unternehmens werden Prozesse noch analog durchgeführt, die digitalisiert werden müssen? Gibt es Protokolle, Checklisten, Datenerfassungen oder Dokumente, die Mitarbeitende noch mit Zettel und Stift ausfüllen? Dann wäre dies ein guter Ansatzpunkt, um sich Gedanken darüber zu machen, wie diese Tätigkeiten in Zukunft digital ausgeführt werden können.

Im nächsten Schritt sollten Sie die Prozesse nach Prioritäten sortieren. Welche sind für das Unternehmen besonders wichtig und müssten als erste digitalisiert werden? Dabei sollten Sie berücksichtigen, dass der digitalisierte Prozess nicht einfach den analogen 1:1 darstellt. Nutzen Sie die Gelegenheit, die Tätigkeit zu optimieren und zu verbessern. Denn ein Prozess, der analog schon suboptimal ablief, wird auch in digitaler Form nicht besser.

Schritt 2: Team organisieren und Aufgaben nach Kompetenzen verteilen

Als nächstes ist es wichtig, ein passendes Team zusammenzustellen. Dabei sind die Kompetenzen und Fachkenntnisse der einzelnen Mitarbeitenden zu beachten. Kollegen mit Führungsqualitäten eignen sich gut als Teamleiter. Sie leiten die anderen an und behalten den Überblick und die Kontrolle über das No-Code-Projekt. Die Team-Mitglieder sollten neugierig und offen für die Gestaltung moderner, digitaler Prozesse sein. Eine große Rolle spielt hier auch das Lifelong Learning. Unternehmen sollten in Weiterbildungen ihrer Angestellten investieren, um Digitalkompetenzen zu fördern.

Zudem gilt es, die Mitarbeiter mit in das Projekt einzubinden, die Experten für die zu digitalisierenden Prozesse sind. Sie wissen, wo es Probleme gibt und wo Optimierungsbedarf besteht. Auch diejenigen sollten abgeholt werden, die Neuerungen und Innovationen skeptisch gegenüberstehen. Ein Projekt profitiert auch von kritischen Stimmen und oft lässt sich bei Kritikern die Angst vor dem Neuen nehmen, indem sie aktiv in eine solche Kampagne eingebunden werden. Ihre Bedenken lassen sich eventuell zerstreuen und sie liefern mitunter wertvolle Einblicke und Erkenntnisse, die das Projekt voranbringen.

Schritt 3: Prozess umsetzen und testen

Unser Tipp: Übernehmen Sie sich nicht und wählen Sie einen kleineren Prozess aus, der für das Unternehmen trotzdem einen hohen Stellenwert besitzt. So lernen Sie, mit smapOne umzugehen und können in größere Prozesse hineinwachsen. Das, was Sie bei der Entwicklung lernen, hilft Ihnen dabei, sich später in komplexere Aufgaben einzuarbeiten.

Für die Umsetzung stehen Ihnen verschiedene smap-Vorlagen zur Verfügung, die Sie nutzen können oder Sie entwickeln Ihre smap von Grund auf selbst.

Haben Sie einen kleineren Prozess umgesetzt, sehen Sie schnell, wie dieser die entsprechende Arbeit verbessert. Das motiviert, sich an die größeren Projekte zu wagen.

Was ist Citizen Development?

Wer keine tiefgreifenden IT-Kenntnisse besitzt, kann mittels Low-Code- und No-Code-Tools wie Drag-and-Drop-Editoren, Code-Generatoren und anderen Business-Apps in und für Fachabteilungen entwickeln. Hier finden Sie weitere Infos zum Citizen Development.

Schritt 4: Einführung des Projekts

Die von Ihnen erstellte App wird auf Anhieb nicht perfekt sein. Aus diesem Grund ist eine Testphase wichtig. Dazu sollten Sie eine Testgruppe wählen, welche die App ausprobiert und die Funktionsfähigkeit prüft. Da der Entwurf nur getestet wird, können Sie anhand der Rückmeldung die App immer wieder verbessern, bis alles perfekt passt.

Danach steht die Einführung an. Dazu stellen Sie das Projekt den Mitarbeitenden vor. Ziel hierbei ist, auch die Perfektionisten zu überzeugen. Sollte Ihnen dies gelingen, haben Sie eine höhere Chance, dass die Kollegen ihren Enthusiasmus weitergeben. Das sorgt dafür, dass die neue Lösung Neugierde weckt und letztendlich akzeptiert wird. Der sicherste Weg hierbei ist, das Ganze von einer offenen und neugierigen Testgruppe testen zu lassen.

Sollten auch Sie mit einem No-Code-Projekt die Digitalisierung in Ihrem Unternehmen vorantreiben wollen, dann laden Sie sich smapOne herunter und testen Sie die Plattform 14 Tage lang kostenlos

Wie Sie dann ein No-Code-Projekt erfolgreich starten, haben wir für Sie in einer Checkliste zusammengefasst:

Prozess-Checkliste herunterladen

Sven Zuschlag

CEO/Vorstand

Sven Zuschlag

Digitaler Vordenker und Vorstand der smapOne AG. Verantwortlich für Unternehmensstrategie, Märkte und Mitarbeiter. Macher und Brückenbauer innerhalb der digitalen Welt. Bis 2014 leitete er den Solution-Partner-Channel bei Microsoft. Als studierter Diplom-Betriebswirt mit über 21 Jahren Berufserfahrung in verschiedenen Unternehmen und Rollen kennt er die Trends und die Anforderungen von Unternehmen an moderne IT genau.

Teilen Sie diesen Artikel
Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Name ist erforderlich!
Geben Sie einen gültigen Namen ein
Gültige E-Mail ist erforderlich!
Gib eine gültige E-Mail Adresse ein
Kommentar ist erforderlich!

Mit dem Absenden dieses Formulars akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung.

Kostenloser Ratgeber

Trendthema "No Code" inkl. Experteninterview und 11 Praxisbeispielen

Zum Download