Am von Sven Zuschlag in Arbeitsplatz der Zukunft

Fit für den „War for Talents“: Wie Ihnen die Digitalisierung dabei hilft, Fachkräfte zu gewinnen

Mitarbeiterzufriedenheit ist ein wichtiger Faktor im "War for talents"

Längst gewinnt man Talente nicht mehr mit Kaffee-Flatrate und Obstkorb. Fachkräfte sind in Deutschland zunehmend knapp und heiß begehrt: Ende 2021 wurden 1,2 Millionen Arbeitskräfte in Deutschland gesucht, davon rund zwei Drittel Fachkräfte. Im Wettbewerb um neue Mitarbeiter gibt es verschiedene Faktoren, die Ihr Unternehmen als Arbeitgeber attraktiver machen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Digitalisierung.

 

In diesem Beitrag lesen Sie:

  • Welche Job-Kriterien Arbeitnehmern heutzutage besonders am Herzen liegen
  • Wie Sie herausfinden, ob Ihre Mitarbeitenden zufrieden sind
  • Wie Sie Ihre Mitarbeiterzufriedenheit mittels Digitalisierung steigern

 

Fachkräftemangel: Ein großes Risiko für jedes Unternehmen

Die Suche nach qualifizierten Arbeitskräften wird zunehmend zum Problem: "Der Fachkräftemangel ist inzwischen wieder das wichtigste Risiko für die Unternehmen, gefolgt von steigenden Rohstoffkosten, zunehmender Regulierung sowie Energiekosten", erklärte Deloitte-Chefökonom Alexander Börsch. Dabei wird sich diese Entwicklung wahrscheinlich noch verschärfen, denn: die geburtenstarken Jahrgänge gehen zunehmend in den Ruhestand. Laut Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz wird bis 2030 der Anteil der erwerbsfähigen Menschen in Deutschland um 3,9 Millionen sinken.

Aber nicht nur in Deutschland, sondern weltweit könnte der Arbeitskräftemangel zum Problem werden. „Wir stehen vor einer Krise gewaltigen Ausmaßes, die Unternehmen und Märkte auf der ganzen Welt wie ein Erdbeben erschüttern wird“, schreibt das Beratungsunternehmen Korn Ferry in einer Untersuchung zur Zukunft der Arbeit.

Mitarbeiterzufriedenheit steigern: Wie werden Sie zum Wunsch-Arbeitgeber?

Eine niedrige Mitarbeiterzufriedenheit führt nicht nur zu einer hohen Fluktuation und wirkt sich negativ auf die Produktivität eines Unternehmens aus: Entsteht dadurch ein negatives Image, leidet auch die Attraktivität für potenzielle neue Arbeitnehmer darunter. 

Wie können Unternehmen reagieren, um auch in Zukunft genug potenzielle Arbeitnehmer für sich zu begeistern? Ob ein Arbeitgeber als attraktiv wahrgenommen wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Was Arbeitnehmern besonders am Herzen liegt, ist nicht selten eine Generationenfrage: Während bei der Generation X der Konsum im Vordergrund steht, legen die jüngeren Generationen Y und Z besonderen Wert auf Selbstbestimmtes Arbeiten und einen Sinn in ihrer Arbeit. Es gibt auch zahlreiche Faktoren, die generationenübergreifend eine wichtige Rolle bei der Arbeitsplatzwahl spielen. So ist Arbeitnehmern zum Beispiel eine angenehme Unternehmenskultur, flexibles Arbeiten, eine angemessene Bezahlung, sowie Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten besonders wichtig.

Auch die Art der Arbeit ist entscheidend: Repetitive Routineaufgaben machen weniger Freude als neue Projekte mit anzuschieben und zu begleiten. Hier kann die Digitalisierung lästige Aufgaben erleichtern oder abnehmen, damit sich die Arbeitnehmer auf interessantere Themen konzentrieren können.

"War for Talents": Wer glückliche Mitarbeiter hat, gewinnt

Wer glückliche Mitarbeiter hat, tut sich auch mit der Gewinnung neuer Fachkräfte viel leichter. Viele Unternehmen wissen allerdings oft noch gar nicht, wie zufrieden die Mitarbeitenden sind. Das Problem dabei: Direktes Feedback gibt es oft zu wenig. Gerade unzufriedene Arbeitnehmer scheuen sich oft, Probleme offen anzusprechen. Hier können Sie sich durch anonyme Mitarbeiterbefragungen ein besseres Bild machen. Ein entsprechendes Mitarbeiterfeedback kann mit Hilfe von Apps schnell eingeholt werden. Außerdem gibt es verschiedene Indikatoren, die eine indirekte Messung der Mitarbeiterzufriedenheit ermöglichen. Wichtige Anhaltspunkte sind so zum Beispiel die Fluktuationsrate, der Krankenstand und die Fehlerrate. 

Mitarbeiterzufriedenheit mit Hilfe der Digitalisierung steigern

Die Digitalisierung hilft nicht nur entscheidend dabei, die Effizienz und Rentabilität zu steigern. Sie trägt auch dazu bei, eine attraktivere Arbeitsumgebung zu schaffen. In vielen Branchen – egal ob Logistik, Bauwirtschaft oder Bankenwesen – besteht zum Beispiel ein hoher Dokumentationsbedarf. Nicht selten kommen dabei noch Zettel und Klemmbrett zum Einsatz. Die Folge: lästige Papierberge, Medienbrüche und häufig der Verlust von Informationen. Hier kann die Digitalisierung einen Beitrag leisten, diese Prozesse effizienter und somit auch angenehmer zu gestalten.

Mittels No-Code-Plattformen lassen sich diese schnell und einfach digitalisieren. Lästiges Suchen nach Papierformularen und mühseliges Entziffern von schwer lesbaren Handschriften gehören so schnell der Vergangenheit an.

Das Arbeiten mit Apps ist allerdings nicht nur effizienter und macht mehr Spaß: Besonders jungen Mitarbeitern ist es zunehmend wichtig, sich zukunftsträchtige Skills im Umgang mit der Digitalisierung anzueignen. Setzt ein Unternehmen Apps und andere digitale Tools ein und schafft so eine moderne Arbeitsumgebung, haben die Arbeitnehmer Gelegenheit, den Umgang mit diesen zu üben. Sie fühlen sich dadurch besser aufgestellt und schätzen ihren Arbeitsplatz als zukunftsträchtiger ein.

Motivierte Citizen Developer für Ihr Unternehmen

Ein wichtiger Vorteil von No-Code-Tools: Auch Mitarbeitende ohne Programmierkenntnisse können schnell und einfach Apps entwickeln. Dadurch werden Ihre Arbeitnehmer flächendeckend in die Lage versetzt, die Digitalisierung in Ihrem Unternehmen aktiv mitzugestalten. Motivierte Mitarbeiter werden so zu Citizen Developern, die eigenständig Apps entwickeln. Zwei große Vorteile, die sich daraus ergeben:

  1. die IT wird entlastet
  2. Ihre Arbeitnehmer erleben, wie sie auch ohne Programmierkenntnisse einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung Ihres Unternehmens leisten können.

Mehr über die Möglichkeiten von No-Code, sowie konkrete Umsetzungstipps finden Sie hier in diesem Whitepaper:

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Sven Zuschlag

CEO/Vorstand

Sven Zuschlag

Digitaler Vordenker und Vorstand der smapOne AG. Verantwortlich für Unternehmensstrategie, Märkte und Mitarbeiter. Macher und Brückenbauer innerhalb der digitalen Welt. Bis 2014 leitete er den Solution-Partner-Channel bei Microsoft. Als studierter Diplom-Betriebswirt mit über 21 Jahren Berufserfahrung in verschiedenen Unternehmen und Rollen kennt er die Trends und die Anforderungen von Unternehmen an moderne IT genau.

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